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Deutsche Bundesstiftung Umwelt

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1992-1996

Ein Gebäude-Band schlängelt sich durch den Park, umtanzt die 160 Jahre alten Buchen fängt sie eine, ohne sie zu beengen und verwandelt einen Außen Raum zum Innenhof. Die alte Villa auf dem Grundstück ist der Kontrapunkt. (Zit. Prof. Erich Schneider-Wessling)

Die besondere Form des Gebäudes ist das Ergebnis der Rücksichtnahme gegenüber der natürlichen Situation einer Parklandschaft im Villenviertel mit zwei- bis dreigeschossiger Bebauung. Sie ist zudem Ausdruck einer energiebewußten Architekturauffassung und soll die Aufgaben des Umweltinstituts repräsentieren und symbolisieren. Das gläserene Gebäude fügt sich in den Park ein. Es folgt den Baumkonturen. Die Fassade, eine vollverglaste Holz/Alukonstruktion wird von einem leichten rankgerüst begleitet das durch die Bepflanzung den natürlichen Sonnenschutz garantiert.

Durch die Anordnung entwicklen sich im Inneren die Räume zu dynamisch enger und weiter werdenenen Raumfolgen. „Sonnenfänger“ über den Mittelpunkten der Ringe leiten das Licht tief in das Gebäude hinein und durchlichten auf natürliche Weise. Auf Kunstlicht kann am Tag verzichtet werden

 

Planung  Architektur:                              Büro Prof. Erich-Schneider-Wessling , Köln

Planung Landschaftsarchitektur:      Prof.Erich-Schneider-Wessling und Martin Rudolf, Köln