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Philosophie

Planungs-Philosophie  

Unsere Mensch-Umwelt-Natur-Beziehung kann (nur) eine langfristige Zukunft haben, ohne unser Ökosystem Erde weiterhin nachhaltig zu belasten, wenn wir Bewusstes Planen und Handeln im Einklang mit innovativer Technik und ökologischen Prinzipien entwickeln und sie zum Maßstab an unsere sozialen Lebensansprüche an Wohnen und Arbeiten anpassen.

 

Planungs-Methodik

Komplexität:…Die Notwendigkeit, komplex zu denken, um  gesunde lebendige Lebensräume für Mensch und Natur zu schaffen, erfordert ein hohes Maß an Bereitschaft in der Planung offen zu sein, eine Vielzahl von Anforderungen miteinander zu vernetzen um ein Gleichgewicht zu erzielen.

Mensch und Natur:….Kein formalistischer Planungsansatz, sondern eine Planungs-Methodik, die auf der Grundlage des menschlichen Wohlbefindens (Wohnen-Arbeiten-Leben) in einer natürlichen, gesundheitlich unbedenklichen Bausubstanz, und die Entwicklung und Förderung einer komplexen Natur mit deren vielfältigen Ökosystemen, das ist mein Planungsansatz…..

Gestaltung:…. Hochwertige Lebensräume im Innen und Außenbereich für Menschen zu entwickeln und gestalten und diese in einem städtischen Kontext zu entwickeln, immer mit der Notwendigkeit, die Natur gestalterisch in diese komplexe Aufgabe einzubeziehen, der Natur das zurückzugeben, was wir ihr durch das Bauen nehmen……

Individuelles Leben:…Mein Ansatz ist es, menschliche Faktoren, wie  individuelle Lebenformen, Privatsphäre und Selbstbestimmtheit, Design, Kreativität, Poesie, Natur, Kunst, Farbe etc., als eine Art „Zweite Ebene“ neben den üblichen Funktionen des Wohnens oder Arbeiten miteinzubinden, um, und daraus kommunikative Orte, lebendige Lebensräume, des privaten und öffentlichen Zusammenlebens zu entwickeln.

Was ist der Ursprung meiner Methodik …Prägend war mein Architektur-Lehrer Prof. Erich Schneider-Wessling (ESW), mit dem ich viele Jahre in Köln zusammengearbeitet habe. Sein Planungs-Ansatz war die Schaffung einer „Realen Architektur“.           ESW war Architekturschüler von Frank Lloyd Wright und Richard J. Neutra. Neutra verfolgte mit seinem „Biorealismus“ in den 50er Jahren, die Wissenschaft vom Einfluss des Raumes auf das psychische und physische Wohlbefinden des Menschen und seiner Beziehung zur Umwelt.

ESW begann in den 60ern, sich mit den Beziehungen von Menschen untereinander auseinanderzusetzen, die in der Stadt gemeinsam und individuell leben wollen. ESW nannte es „Urbanes Wohnen in der Stadt“. Mit der Ölkrise in den 70er Jahren und der Erkenntnis, dass fossile Energien endlich sind und dass unsere Zivilisation mit der Ausbeutung der Ressourcen, die Existenz der Erde als Lebensgrundlage des menschlichen Lebens aufs Spiel setzt, kam ein weiterer Faktor zu seinem immer komplexer werdenden Planungsansatz hinzu. ESW entwickelte 7 beziehungsabhängige Planungsfaktoren, wobei der Anspruch an die Planungsaufgabe immer umfangreicher wurde.

Ortsbezug – Klima – Angemessene Mittel – Gemeinschaft – Individuum – Technik-Natur